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Die homöopathische Behandlung
a) Anamnese
Zuerst wird eine genaue Fallaufnahme vom Patienten, die Anamnese, gemacht. Sie erfasst seine momentanen und früheren Beschwerden, sowie Erkrankungen seiner Familie. Wieger werdend die Auslöser und Modalitäten (Abhängigkeiten) der Beschwerden, allgemeine und eigenartige Symptome, sowie die individuellen Eigenarten und Gemütssymptome des Patienten aufgenommen. Zur Anamnese gehören eine visuelle Beurteilung und eine körperliche Untersuchung des Patienten.
b) Repertorisation und Mittelgabe
Durch Auswertung dieser Angaben wird nun durch Repertorisieren und Vergleichen mit den homöopathischen Arzneimittelbildern das passenste homöopathsche Mittel (das Simile) herausgearbeitet. Es erfolgt eine einmalige Gabe des Mittels in Form von Globuli oder es werden Tropfen einer LM-Potenz des Mittels mehrmals verabreicht, abhängig vom Patienten, seiner Lebenskraft und seiner Sensibilität.
c) Verlauf einer Behandlung
Nach der Mittelgabe ist der Tierbesitzer angehalten, den Patienten möglichst genau zu beobachten, evtl. Notizen zu machen und nach vereinbarter Zeit den Verlauf mit mir zu besprechen. Dann wird das weitere Vorgehen (Auswirkenlassen des Mittels, Wiederholung oder Folgemittel) festgelegt.
Fühlt sich das Tier allgemein besser, so ist das als guter Verlauf anzusehen, auch wenn noch nicht alle körperlichen Syptome verschwunden sind. Eine kurzzeitige Verschlimmerung der Symptome (Erstreaktion) kann bei sensiblen Patienten auftreten, sollte jedoch dann einer gesamten Besserung weichen. Sollte auf die Mittelgabe hin keine Veränderung passieren, so können möglicherweise Blockaden voliegen (z. B Antibiotikia), das verabreichte Mittel war falsch oder es liegt eine unheilbare Erkrankung vor. Setzen sie sich im Zweifelsfall mit mir in Verbindung.
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